Meine eigenen Gedichte

#1 von nOmaLisa , 19.10.2016 18:06

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Heimat

Ach Heimat, wie hab ich dich gerne -
ach Heimat, wie hab ich dich lieb.
Ich denke an dich in der Ferne -
nicht nehmen kann mir dich ein Dieb.

Wenn ich in die Fremde muß fliehen -
finster wird dann mein Blick.
Bis endlich ich kann wieder ziehen -
in die geliebte Heimat zurück.

Doch einmal muß ich dich verlassen -
und kehr' nie mehr zurück.
Mein Gesicht wird dann verblassen -
denn der Tod zerbricht mein Glück.

(©K.Mittelbach/1956)[/font]
(©K.Mittelbach/Okt. 1965)
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Herbstgedanken

Jetzt, wo es Herbst geworden.
muß ich an den Frühling denken.
Ich denk' daran,
wie frisches Grün aus allen Knospen springt;
wie die ersten Blumen blühn,
die Vögel singen
und die Liebe in alle Herzen dringt.
Doch,
es ist Herbst geworden;
der Frühling liegt so weit ...
Die Blätter fallen von den Bäumen -
alles welkt ...
Der Nebel macht die Welt so grau,
bald wird man sagen - es schneit.
So kahl und stumm sich ringsum alles zeigt;
das Herz,
das möchte fast verzagen.
Ein letzter Vogel zwitschert noch vom Baum,
als will er sagen:
"Sei' nicht traurig Mensch
und denk daran,
der Winter dauert ja nicht lang' -
bald fängt ein neuer Frühling an."
Er hat schon recht, der kleine Vogel,
Herz - seh' es ein;
denn würd' es immer Frühling sein,
dann fehlte etwas -
worauf wir uns in jedem Herbst auf's
Neue freu'n !


(©K.Mittelbach/Okt. 1965)


06.01.2014

Der Herbst des Lebens

Der Sommer ist gegangen, der Herbst steht vor der Tür.
Alles welkt und schlafft - vorbei ist alle Zier.
Die Lebenssäfte schwinden,
versiegt sind Trieb und Schwung.
Es fällt schwer sich abzufinden - bleibt nur Erinnerung:

An unbeschwerte Kindertage, behütet und noch frei von Plage.
Jugendjahre frisch und spontan, erfüllt mit Träumen - ohne Plan.
Die Schaffenszeit mit Tat und Freud,
vorbeigerast,
brachte Erfüllung und auch Leid.
Fotos werden angeschaut und stille Seufzer werden laut ...

Was man mit Leichtigkeit einst hat geschafft,
dazu fehlt jetzt einfach nur die Kraft.
Und sich gedanklich zu besinnen, fällt öfters schwerer -
leider gibt es kein Entrinnen.
Ist man nur noch Belastung auf dieser Welt,
da eine Besserung nicht vorgesehen,
so bleibt nur noch der Wunsch:
wenn es so weit,
schnell, still und friedlich von hinnen zu gehen.

(©K.Mittelbach/Dez./Jan. 2014)


MfG nOmaLisa
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WU DE HASEN HOSEN HASEN UNN DE HOSEN HUSEN HASEN, DO BI IECH DR'HAM !


 
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