Als es noch keine Kunstbäume gab

#1 von weihnachtsmann , 16.10.2016 22:53

das spannendste war ja das aussuchen eines passenden Baumes, ein reines Lotteriespiel, was es da an Krücken gab, da konnte man nur noch die Äste abschneiden und aufs Friedhofsgrab legen. Hatte man mal einen passenden Baum von Form und Volumen musste man ihn noch der Höhe anpassen, denn in passender Höhe hatten wir nie einen gehabt, das aufstellen war schon eine Kunst, erst einmal den Baum richtig in den Ständer zu plazieren dazu gehörte ein wenig Fingerspitzengefühl, denn drehte man auf einer Seite zu fest stand er schief und konnte kippen.

Bei solch einem Dreibein ist es Kunst, deshalb passierte es öfters das er mal fiel, denn er kam immer auf unserer Kommode.
Schlimm war es dann wenn es ans aufhängen der Kugeln und Zapfen ging , wurde einmal auf die Gleichmäßigkeit nicht geachtet rauschte der Baum schon mal von der Kommode und dann gingen meist die Kugeln zu Bruch, deshalb kaufte mein Vater jedes Jahr 2 Sätze Kugeln.


Frohe Weihnachten allen


 
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